Totenstein
Die Felsgruppe stellte König Friedrich Wilhelm IV. 1844 als „Denkmal der Vorzeit“ unter Schutz – sie gilt als eines der ältesten Naturdenkmale Deutschlands. Mehrere Rundwege führen vom Totenstein zum Hochstein.
Wandern, klettern oder pilgern: Die Hochsteinbaude liegt auf dem Gipfel, direkt neben einem alten Steinbruch. Kletterer finden acht Gipfel und zehn massive Steinwände, in manchen Steinbrüchen kann man baden – Handtuch nicht vergessen.
Die Königshainer Berge westlich von Görlitz sind rund 50 Quadratkilometer groß und seit 1974 Landschaftsschutzgebiet. Über 200 Jahre wurde hier Granit abgebaut – die alten Steinbrüche prägen die Wanderwege bis heute.
Die Felsgruppe stellte König Friedrich Wilhelm IV. 1844 als „Denkmal der Vorzeit“ unter Schutz – sie gilt als eines der ältesten Naturdenkmale Deutschlands. Mehrere Rundwege führen vom Totenstein zum Hochstein.
Der Sage nach riss sich der Teufel beim Flug über den Kirchturm von Nieder Seifersdorf die Hose auf und flickte sie oben auf diesem Fels. Die Sage gibt unserem Kirmesspiel „Der Teufel wirft den Stein“ den Namen.
Granittürme aus rund 300 Millionen Jahre altem Königshain-Granit, darauf der 22 Meter hohe Aussichtsturm. Seit 1930 steht die Umgebung des Hochsteins als Naturdenkmal unter Schutz.
Zum AussichtsturmÜber den Hochstein verlaufen der Jakobsweg und der Europäische Fernwanderweg E10 – Pilger und Fernwanderer kehren in der Baude ein.
Acht Klettergipfel und zehn Steinbruchwände mit über zweihundert Wegen. Der Abbau endete 1975, in manchen Brüchen kann man heute baden.
Mit dem Auto erreichen Sie Königshain über die A4 – die Autobahn verläuft zum Schutz der Natur im Königshainer Tunnel unter den Bergen hindurch. Ziel fürs Navi: „Wanderparkplatz Königshain“ (51.18891, 14.84621). Von dort laufen Sie etwa 30 Minuten zur Baude.
Große Wandergruppen bitte vorher anmelden: 035826 60116.
Vom Busbahnhof Görlitz fährt die Linie 65 in Richtung Weißenberg über Königshain. Bis zur Haltestelle Königshain Oberdorf sind es knapp 30 Minuten.
Von der Haltestelle gehen Sie etwa zehn Minuten durchs Dorf zum Wanderparkplatz mit der großen Infotafel und von dort rund 30 Minuten hinauf zur Baude. Ab dem Bus also eine gute Dreiviertelstunde zu Fuß.
Wie oft die Linie fährt, wechselt mit Schulzeit und Ferien. Sehen Sie vor der Fahrt in den Fahrplan: Fahrplanauskunft des ZVON.
Die Hamannbruch – Thadenbruch Runde ab Wiesa mit 4,5 km (etwa 1:19 h) und die Hochstein – Hamannbruch Runde ab Wiesa mit 4,9 km (etwa 1:24 h).
Am Wanderparkplatz Königshain (51.18887, 14.84940). Von dort sind es etwa 30 Minuten zu Fuß bis zur Hochsteinbaude.
Ja. Alle zehn Rundwege führen an der Hochsteinbaude vorbei – geöffnet Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr, im Winter bis 17 Uhr.