Aussichtsturm Hochstein in den Königshainer Bergen
Der 22 Meter hohe Aussichtsturm steht direkt an der Hochsteinbaude auf 406 m – 101 Stufen bis zur Plattform, der Aufstieg ist frei. Von der Plattform reicht der Blick über die Königshainer Berge und die Oberlausitz bis zum Zittauer Gebirge.
Was sieht man vom Turm?
Von der Plattform blicken Sie über die Landschaft und die imposanten Granitfelsen bis zu den umliegenden Bergen. Besonders schön ist die Aussicht im Herbst, wenn sich das Laub färbt. Für Familien laden die Granitfelsen rund um den Turm zum Klettern und Entdecken ein.
Turm besteigen
Der Turm ist zu den Öffnungszeiten der Baude zugänglich: Mittwoch bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr, im Winter bis 17 Uhr. Der Aufstieg über 101 Stufen ist frei. Über eine Spende für den Erhalt des Turms freuen wir uns – die Box steht am Turm.
Der Hochstein – der Fels, der der Baude den Namen gibt
Der Hochstein ist die zweithöchste Erhebung der Königshainer Berge. Seinen Gipfel bilden Türme aus Königshain-Granit, rund 300 Millionen Jahre alt und durch Wollsackverwitterung zu den runden, gestapelten Blöcken geformt, die man heute besteigt. Anders als viele Felsen der Umgebung blieben sie vom Steinbruchbetrieb verschont.
Am 1. Juni 1844 besuchte König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen Königshain und den Hochstein. Eine in den Granit eingearbeitete Gedenktafel erinnert bis heute daran – 2022 vom Königshainer Heimatverein mit Erik Hamann saniert. Fünfzig Jahre nach dem Königsbesuch entstand 1895 bis 1897 die Friedrich-Wilhelm-Baude, die heutige Hochsteinbaude.
Über den Gipfel führen der Europäische Fernwanderweg E10 und der Jakobsweg. Ganz in der Nähe: der Totenstein, eines der ältesten Naturdenkmale Deutschlands, und der Teufelsstein mit seiner Sage: Der Teufel, erbost über den Kirchenbau in Nieder Seifersdorf, zerriss sich beim Flug über den Kirchturm die Hose und flickte sie oben auf dem Fels. Die Sage ist Namensgeber unseres Kirmesspiels „Der Teufel wirft den Stein“ – ein Wettbewerb, bei dem schwere Granitsteine geworfen werden.

„Hier stand am 1. Juni 1844 der Koenig von Preussen Friedrich Wilhelm IV., der Freund und Beschuetzer vaterlaendischer Naturschoenheit.“Gusseiserne Tafel im Granit, 2022 saniert – direkt am Gipfelfelsen, wenige Schritte vom Turm.
