Mi – So 11 – 18 Uhr · Winter bis 17 Uhr · Mo & Di Ruhetag · Nur Barzahlung FacebookGipfelbuchhochsteinbaude [at] gmail [punkt] com
Jakobsweg · Via Regia · Ökumenischer Pilgerweg

Der Jakobsweg führt über unseren Berg

Wer in Görlitz an der Altstadtbrücke losgeht, steht nach dem Aufstieg durch Deutschlands kleinstes Gebirge vor unserer Tür. Die Hochsteinbaude ist eine der gelisteten Stationen des Ökumenischen Pilgerwegs – und mit 406 Metern der höchste Punkt der ersten Etappe.

Wegweiser im Wald der Königshainer Berge mit der gelben Jakobsmuschel auf blauem Grund, darunter Schilder nach Kuckuckstein und zum Hochstein
Görlitz bis Vacha466 km
Tagesetappen22
die erste Etappe28,5 km
ihr höchster Punkt406 m
Was für ein Weg ist das?

Via Regia – die alte Königsstraße als Pilgerweg

Der Ökumenische Pilgerweg folgt der Via Regia, der mittelalterlichen Handelsstraße zwischen Ost und West. Als Jakobsweg führt er von Görlitz über Bautzen, Kamenz, Leipzig, Naumburg, Erfurt und Eisenach bis nach Vacha – 466 Kilometer, aufgeteilt in 22 Tagesetappen. Wer weitergeht, ist irgendwann in Santiago de Compostela.

Markiert ist er mit der gelben Jakobsmuschel auf blauem Grund. Die Zeichen sind klein und unauffällig – wer sie einmal kennt, sieht sie überall. Eines davon steht keine tausend Schritte von unserer Tür entfernt.

Die erste Etappe

Von Görlitz über den Hochstein nach Buchholz

28,5 Kilometer, 431 Höhenmeter im Aufstieg, rund achteinhalb Stunden. Der Weg beginnt an der Altstadtbrücke über der Neiße, führt an der Peterskirche vorbei aus der Stadt und über Ebersbach nach Liebstein. Dort beginnt der Anstieg in die Königshainer Berge – und der endet bei uns.

Schematischer Verlauf der ersten Etappe von Görlitz über Ebersbach, Liebstein und die Hochsteinbaude nach Arnsdorf, Melaune und Buchholz
Schematisch – die Reihenfolge stimmt, die Abstände sind nicht maßstäblich. Auf dem Handy seitlich wischen.

Hinter der Baude geht es durch Mischwald bergab, am Kuckuckstein vorbei, über Arnsdorf und Melaune nach Buchholz. Wer die Etappe teilen möchte, findet in unseren Rundwegen ab Liebstein den gleichen Anstieg als Tagestour.

Für Pilger

Was Sie bei uns finden

Nach dem Anstieg aus Liebstein liegen die anstrengendsten Höhenmeter der Etappe hinter Ihnen. Bei uns gibt es eine warme Mahlzeit, Kaffee und hausgebackenen Kuchen, Wasser für die Flasche und einen Platz, an dem der Rucksack einmal stehen darf – drinnen am Kachelofen oder draußen im Biergarten zwischen den Granitfelsen.

Der Aussichtsturm steht direkt neben der Baude. 101 Stufen, der Eintritt ist frei – von oben sehen Sie zurück nach Görlitz und nach vorn über die Oberlausitz bis zum Zittauer Gebirge.

Warme Küchewährend der Öffnungszeiten
TurmEintritt frei
Biergartenfür die Rast im Freien

Pilgerstempel

Ja, wir stempeln. Bringen Sie Ihren Pilgerausweis mit an den Tresen – während unserer Öffnungszeiten, Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr, im Winter bis 17 Uhr.

Abdruck unseres Pilgerstempels in blauer Farbe auf Papier: Berggaststätte „Hochsteinbaude“, 406 m üM, Königshainer Berge

Pilgermahl

Ja. Pilger bekommen bei uns eine einfache Speise vergünstigt, wir freuen uns auf Euch!

Praktisches

Womit Pilger unterwegs sind

Die Markierung

Gelbe Jakobsmuschel auf blauem Grund. Kleine Schilder an Bäumen, Pfosten und Hauswänden. Gelbe Pfeile wie in Spanien gibt es hier nicht.

Der Pilgerausweis

In den Herbergen entlang des Wegs wird gestempelt. Zwischen Görlitz und Vacha gibt es ein in Deutschland einzigartiges Netz ehrenamtlicher christlicher Herbergen – Kirchgemeinden, Klöster und Privatleute.

Beste Zeit

Der Anstieg über Liebstein ist auch bei Nässe gut zu gehen, die Wege sind fest. Im Winter schließen wir eine Stunde früher – wer spät dran ist, ruft besser vorher an.

Anreise ohne Auto

Königshain-Bahnhof liegt zwei Kilometer vom Kamm entfernt; der Wegweiser am Kuckuckstein zeigt dorthin. Wer nur die Bergetappe gehen will, steigt dort ein oder aus.

Häufige Fragen von Pilgern

Liegt die Hochsteinbaude wirklich am Jakobsweg?

Ja. Der Ökumenische Pilgerweg (Via Regia) führt auf seiner ersten Etappe über die Königshainer Berge, und die Baude ist dort als Station gelistet. Sie liegt auf dem höchsten Punkt der Etappe.

Bekomme ich hier einen Pilgerstempel?

Ja. Bringen Sie Ihren Pilgerausweis mit an den Tresen – wir stempeln während der Öffnungszeiten.

Gibt es ein Pilgermahl?

Ja. Pilger bekommen bei uns eine einfache Speise vergünstigt, wir freuen uns auf Euch!

Kann ich hier übernachten?

Nein, wir haben keine Zimmer. Wir sind Gasthof und Rastplatz – zum Übernachten gibt es entlang des Wegs das Netz der Pilgerherbergen.

Wie weit ist es von Görlitz bis zu Ihnen?

Die ganze erste Etappe bis Buchholz misst 28,5 Kilometer; wir liegen dazwischen, nach dem Anstieg aus Liebstein. Für die Strecke bis zu uns rechnen Sie einen guten halben Tag.

Muss ich reservieren?

Zum Einkehren nicht – kommen Sie einfach herein. Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr, im Winter bis 17 Uhr. Nur größere Pilgergruppen melden sich bitte vorher an, damit die Küche vorbereitet ist.

Kann ich meinen Rucksack abstellen?

Ja, im Gastraum ist Platz dafür. Der Aussichtsturm lässt sich ohne Gepäck deutlich angenehmer besteigen.

Fragen vor der Etappe?

Rufen Sie an – vormittags oder am späten Nachmittag erreichen Sie uns am besten. Pilgergruppen melden sich bitte vorher an.

Anrufen · 035826 60116